AP7: Handlungsempfehlungen

Inhalt des Arbeitspaketes

Auf Basis der Erkenntnisse der Wirkungsanalyse respektive der vorangegangenen Arbeitspakete wurden generell die signifikanten Defizite in der Angebotsstruktur dargestellt. Diese betreffen nicht nur technologische Defizite, sondern sprechen alle Aspekte der Angebotsstruktur an.
Aus den oben dargestellten Defiziten der Angebotsstruktur werden Handlungsempfehlungen abgeleitet, die generell nicht nur den Einsatz von Technologien betreffen sondern auf das System als Ganzes abzielen. Es wurde aufgezeigt, durch welche Änderungen eine (gewünschte) Verhaltensänderung bei den Pendlern (hin zur Stärkeren, umweltschonenderen Nutzung des ÖVs) bewirkt werden kann. Die Handlungsempfehlungen sprechen verkehrstechnische, rechtliche und finanzielle Lösungen und deren vorhersehbare Effizienz an.
Die Darstellung der empfohlenen Technologielösungen basiert auf einer Bewertung der in AP4 zusammengestellten Technologielösungen. Diese wurden in Hinblick auf Effizienz zur Reduktion der Defizite zwischen Angebot und Nachfrage dargestellt.

Wichtige Ergebnisse

Ausgearbeitet wurde ein Katalog mit Handlungsempfehlungen zur Forcierung technologischer Innovationen und Darstellung weiterer Handlungsfelder. Die Effizienz und Umsetzbarkeit im Einsatz von technologischen Innovationen wurde, wie in folgender Tabelle dargestellt, bewertet. Von allen technologischen Innovationen, die für Pendler Verbesserungen ihrer Mobilitätssituation bringen, haben Verspätungs- und Störungsinformationen (pri-trip-Informationen) die stärkste Wirkung auf den Modal Split, d. h. durch ihren Einsatz wird die Nutzung des ÖV für die Pendler deutlich attraktiver gemacht, was sich in der verstärkten Nutzung des ÖV widerspiegelt. Ebenfalls gute Wirkung hinsichtlich der vermehrten Nutzung des öffentlichen Verkehrs haben Fahrgastinformationen im Fahrzeug.

Tabelle: Übersicht Effizienz und Umsetzbarkeit der technologischen Maßnahmen

Tabelle Handlungsemfehlungen